Trump schon bald wieder auf Wahlgroßveranstaltungen

Kaum ein Land ist so gebeutelt von der Corona-Pandemie wie die USA. Allein dort sind schon mehr als zwei Millionen Fälle bekannt, wobei mit Sicherheit noch wesentlich mehr infiziert sind. Dennoch ist das kein Grund für Präsident Donald Trump seinen Wahlkampf nicht wieder in Angriff zu nehmen. Dabei ist die Rede von großen Wahlkampfveranstaltungen mit Tausenden von Besuchern, die den Worten des Präsidenten lauschen.

 

Auf in den Wahlkampf

In den nächsten zwei Wochen will US-Präsident Donald Trump wieder auf Wahlkampftour gehen. Seit März hat Trump auf Großauftritte aufgrund des Coronavirus verzichtet, doch das soll sich nun ändern. Immerhin befindet sich der Präsident in der Bredouille und muss dringt seine Wähler bei Laune halten. Darüber hinaus sind die Großauftritte das Aushängeschild des US-Präsidenten, weshalb er darauf nur schwer verzichten kann. So erklärt Trumps Wahlkampfmanager Brad Parscale in einer Mitteilung für das Magazin „Politico“, dass Trump schon bald „wieder in Aktion treten wird“. Außerdem würden die Wahlveranstaltungen „enorm“ sein. Ob das in der aktuellen Corona-Pandemie eine gute Idee ist, bleibt dem Managerteam zu überlassen.

 

Viel Druck lastet auf Trump

 

Bereits in den letzten Monaten kam es zu vermehrten Lockerungen in den einzelnen Bundesstaaten sowie Städten in den USA. Die strengen Corona-Restriktionen wurden dementsprechend aufgehoben. Überraschenderweise schwächte die Rate der Neuinfektionen in den vergangenen Wochen ab. Dennoch wird Trump von Kritikern von allen Seiten beworfen. Hauptgrund ist, dass er nicht entschlossen genug auf die Pandemie reagiert haben soll. Immerhin sind mehr als zwei Millionen Infektionen und 110.000 Todesfälle allein in den USA bekannt. Das macht die Vereinigten Staaten zu dem Land, welches mit Abstand am stärksten von der Pandemie betroffen wurde. Aber auch die aktuellen Anti-Rassismus-Proteste lassen Trump in keinem guten Licht dastehen. Viele Amerikaner fordern eine grundlegende Polizeireform nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd. Zugleich herrschen aber auch zahlreiche Ausnahmezustände in amerikanischen Städten.

 

Trump liegt hinter Biden

 

Dass Trump reagieren muss, zeigen auch die aktuellen Zahlen. Landesweit sowie bei einigen entscheidenden Schlüsselstaaten liegt der aktuelle US-Präsident hinter seinem designierten Herausforderer Joe Biden. Ob Präsident Trump mit seinen geplanten Wahlkampfveranstaltungen noch das Ruder herumreißen kann, wird nur die Zukunft zeigen. Aktuell sieht es für ihn aber weniger gut aus, wie das News Portal berichtete.